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Gspenstermacher Ammerseer Theaterverein - Mitglieder Gspenstermacher - Die Darsteller 1986 - Die Darsteller

Chronik

Um Geld in die leere Kasse des Roten Kreuzes und der Wasserwacht zu bringen, kam der Gedanke auf, Theater zu spielen. Im Café Schlamp öffnete sich am 28.Juli 1966, mit dem Stück „Feuerwehrsitzung“ zum ersten mal der Vorhang. Doch schon bald entwickelte sich der Gedanke, einen eigenen Verein zu gründen. Aus der „Not“, wurde ein Verein –

DAS  AMMERSEER  BAUERNTHEATER  HERRSCHING

Am 01. August 1966 war die erste Generalversammlung, in der Hans Scholz zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Danach übernahm Willi Berger den Verein, der ab 1972 bis 1980 von Paul Stettner abgelöst wurde. Von 1980 bis 1981 hatte die Leitung Heidi Stettner, bis am 27.März 1981 unser jetziges Ehrenmitglied Heinz Gruczek das Ruder des Vereines übernahm.
Unter seiner Ära, die 10 Jahre dauerte, wurde mit dem Kauf einer eigenen Tracht, und der Weihe einer Standarte 1990 ein Stück Vereinsgeschichte „geschrieben“. Von 1991 bis 1993 war es Manfred Honisch der die Führung übernahm und im April 1993 an Rainer Bartsch weitergab. Nach seinem Rücktritt wurde im November 2005 auf einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung Robert Brack zum ersten Vorsitzenden gewählt. Am 04. April 2008 ist es wieder Rainer Bartsch, der in einer Mitgliederversammlung als neuer Vorstand gewählt worden ist. Nach dem Rücktritt von Rainer Bartsch übernahm am 01.03.2013 bei der Mitgliederversammlung Franz Czasny laut Satzung das Amt bis zur offizielen Wahl 2014 kommisarisch. Am 09.05.2014 wurde er dann auf der Mitgliederversammlung offiziell zum ersten Vorsitzenden gewählt. Am 12.Mai 2017 wurde er für drei weitere Jahre im Amt bestätigt.

Am 15.Januar 2001 wurde das Ammerseer Bauerntheater in das Vereinsregister in Starnberg eingetragen, und somit zum e.V.

Mit einigen „Gastspielen“, war das Bauerntheater früher auch des öfteren auf Tour.
Ein Highlight davon war die Einladung 1982 vom damaligen Entwicklungshilfeminister Rainer Offergeld nach Bonn. Dort spielten wir in der Hessischen Landesvertretung das Stück „Die Entwicklungshilfe„.

Seine Heimat aber hat der Verein im Hotel Andechser Hof in Herrsching.

Früher spielten wir in einem großen, mit dem Hotel verbundenen, alten aber doch urig und rustikalem Saal. Der wurde jedoch 1997 leider abgerissen und musste einem neuen Hotelkomplex weichen. In dieser neuen Anlage wurde auch ein Kultursaal untergebracht, wo wir seit 1999 unsere neue Heimat haben.

Heimatverbundene Stücke mit Inhalt zu spielen, die nichts mit „Lederhosenklamauk“ zu tun hat, ist seit je her unsere Einstellung. Weil solche Stücke aber immer rarer werden, und wir auch den Zuschauern anderes Theater bieten wollen, sind wir seit einigen Jahren dabei, auch Kriminalkömödien oder Boulevardstücke zu spielen und konnten damit  auch einen neuen Zuschauerkreis erobern.

Seit 2008 gibt es neue Impulse aus dem Bereich Improvisationstheater. Das  Beim Adventsnachmittag 2009 im Andechser Hof haben wir eine kleine Kostprobe gegeben und alle waren über die gute Resonanz höchst erfreut. Der improvisierte Auftritt „Frühlings Geschicht’n“ im April 2010 lockte auch neues Publikum in den Andechser Hof und machte Lust auf mehr Improtheater.